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Das Weihnachtskontakion (Hymnus, Kirchenlied, dichterische Predigt) des Romanos Melodos (byzantinischer Hymnograph, um 485 - nach 555/vor 562) ist ein liturgischer Text von großer katechetischer Bedeutung; in ihm bekennt die frühbyzantinische Kirche ihren Glauben an die Bedeutung der Geburt Christi für alle Menschen.  Möge dieser Weihnachtssegen uns das ganze Jahr 2020 hindurch an die Gottesgeburt in unseren Herzen erinnern.

Persische Magier und heidnische Weisen kommen zur Krippe und verehren den Neugeborenen. Nach altkirchlicher Tradition steht der Glaube Mariens für den Glauben der Kirche. Nachdem die Magier sich für ihr Kommen auf Bileam berufen hatten, wendet sich die Jungfrau Maria an das Kind Jesus auf ihrem Schoß und spricht:

"Könige des Ostens begehren nach Deinem Angesicht,
die Edlen des Volkes….
Dein Volk sind sie, denen du kund wurdest als kleines Kind, ewiger Gott.
Und da sie Dein Volk sind, lass sie eintreten unter Dein Dach
(…)
Lass sie hereintreten… Denn ich halte als Schatz Dich,
den Könige zu sehen kamen…"

Jesus, der Christus, unser wahrer Gott, rührte an das Innerste seiner Mutter und sprach:

"Führe sie herein, die ich durch mein Wort herbeigeführt habe;
mein Wort war nämlich das, was denen leuchtete, die mich suchten.
Ein Stern war es zum Schein, für die wahre Erkenntnis dagegen eine Kraft. 
Er zog mit den Magiern nach meinem Wink und steht jetzt still, um seinen Dienst zu vollenden und durch seinen Glanz den Ort zu zeigen, wo geboren ward als kleines Kind der urewige Gott.
Nimm also auf, Heilige, nimm sie auf, die mich aufnahmen;
denn in ihnen bin ich wie auf Deinem Arm und ohne mich von dir zu entfernen kam ich zu ihnen."

Die Gemeinschaft Hauskirche Fiat Verbum

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Die Liebe bedarf der Wirklichkeit.
Was gibt es Grässlicheres,
als eines Tages zu merken,
dass man durch eine körperliche
Erscheinung hindurch
ein eingebildetes Wesen liebt?

(Simone Weil)

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