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25.11.2021

Die Pandemie lehrt uns auf eine bittere Weise, dass wir als Individuen eigenverantwortlich und beziehungsreich in die Gesellschaft eingebunden sind: Jede(r) einzelne ist also verantwortlich, das Infektionsrisiko einzuschränken. Daraus folgt, dass die gesamte Gesellschaft, die Wirtschaft, das Bildungs- und Gesundheitswesen, die Entscheidung des Einzelnen für oder gegen die Impfung austragen muss.

Bei Herbstspaziergängen ziehen Pilze unseren Blick an. Nur im Herbst scheint ihre Saison zu sein! Doch Pilze sind nicht nur zeitlos allgegenwärtig, sondern bilden neben Pflanzen und Tieren ein eigenes Organismenreich. Es ist merkwürdig, dass diese Lebewesen weitgehend dem Raster unserer Wahrnehmung entzogen sind. Denn ihrer Bedeutung für die Land-Ökosysteme entspricht dies nicht: Pilze sind unverzichtbare Zersetzer und Verwandler für Abgestorbenes und nicht zuletzt für unseren Zivilisationsmüll. Erst die unscheinbaren Pilze leiten die neuen Stoffkreisläufe ein.

Obwohl ihre Erscheinung nur weiter, leerer Raum ist, ohne Trennwände, Glas gefasst und freien Durchblick gewährend, mit anderen Worten "ein Architektur gewordenes Nichts", gilt die Neue Nationalgalerie als eine Ikone der Moderne.

Kurz vor der anstehenden Bundestagswahl erleben Prognosen und Umfragen eine Hochkonjunktur. Parteienforscher und Politik-Kommentatoren überschlagen sich mit dem Durchspielen denkbarer Koalitionen. Mit Vorhersagen und Wahrscheinlichkeiten haben wir in letzter Zeit keine guten Erfahrungen gemacht!

Am 12. Mai dieses Jahres wäre Joseph Beuys einhundert Jahre geworden. Die vielen Sonderausstellungen, Würdigungen und Veranstaltungen dieses Jubiläums zeigen: Joseph Beuys erreicht und bewegt die Menschen immer noch – vielleicht sogar stärker als jemals zuvor. Heute ist es unumstritten, dass Beuys einer der zentralen Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist.

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